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Bremerhaven Plus / Ratgeber
Lifte und Rampen – Treppen und Stufen überwinden
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Hoch hinaus!

Lifte und Rampen – Treppen und Stufen überwinden

Wenn uns mit den Jahren das Gehen schwerer fällt, werden Treppen zu großen Herausforderungen. Treppenlifte und Rampen helfen uns dabei, unser zuhause barrierefrei zu machen. Und so können wir dort auch länger leben. Alles Wissenswerte zu Lift, Rampe und Co. erfahren Sie jetzt hier.   

Problem: Treppen? Lassen Sie sich beraten 

Das eigene Zuhause barrierefrei zu gestalten ist sehr individuell. Was möglich und nötig ist, hängt von Ihren körperlichen Voraussetzungen ab. Und von den baulichen Gegebenheiten der Wohnung oder des Hauses. Deswegen lassen Sie sich auf jeden Fall beraten. Wohnberatungsstellen in Ihrer Umgebung helfen da weiter. Denn einige Maßnahmen in der Wohnung werden von der Kranken- oder Pflegekasse übernommen.  

Lifte und Rampen – Treppen und Stufen überwinden

Barrierefrei wohnen: Treppenhilfe 

Die sogenannte Treppenhilfe ist ein ausklappbarer Haltegriff, der am Handlauf der Treppe in Ihrem Zuhause befestigt wird. Daran können Sie sich beim Treppengehen nach vorn gestreckt festhalten – wie bei einem Rollator! Das Schöne daran: Die Treppenhilfe ist ein geringer Aufwand und sie braucht kaum Platz. Wenn Sie noch selbstständig gehen können, sich aber unsicher fühlen, dann bietet die Treppenhilfe Ihnen passenden Halt. Üben Sie das Gehen mit der Unterstützung in Ruhe: Die Körperhaltung ist beim Treppengehen am Anfang etwas ungewohnt.  

Mit dem Treppensteiger barrierefrei wohnen  

Wenn Sie nicht mehr zu Fuß in die oberen Stockwerke kommen, dann kann Ihnen ein Treppensteiger helfen – so können Sie sich leicht eine barrierefreie Wohnung gestalten. Das ist ein Stuhl, der elektrisch betrieben wird und Stufen überwinden kann. Er ist auch für Rollstuhlfahrer erhältlich! Dafür müssen Sie nicht einmal etwas umbauen und der Stuhl lässt sich auch im Auto mitnehmen – so können Sie zum Beispiel auch im Urlaub barrierefrei wohnen.  Allerdings ist der Treppensteiger sehr schwer und bei langen Treppen dauert das Hoch und Runter recht lange.  

Der Sitzlift – auf einfachem Weg in die oberen Stockwerke 

Der Lift ist ein Stuhl, der auf einer Schiene die Treppe hinauf- und hinabgleitet. Er ist für Sie geeignet, wenn Sie noch eigenständig laufen können, sich aber bei Treppen unsicher fühlen. Sie müssen zwar bauliche Maßnahmen in Kauf nehmen und der Treppenlift nimmt recht viel Platz in Anspruch. Aber: Er ist für fast alle Treppen geeignet und kann sogar an Außentreppen angebaut werden, für ein rundum barrierefreies Wohnen ohne Stufen. 

Durch Rampen die Stufen überwinden 

Es gibt sie fest eingebaut oder auch als mobile Variante – Rampen. Sie sind in vielen verschiedenen Grüßen erhältlich. Wenn Sie im Rollstuhl sitzen oder einen Rollator brauchen, hilft Ihnen eine Rampe dabei, kleine Treppen zu überwinden. Eine mobile Rampe können Sie sogar überall mit hinnehmen und auch draußen kleine Hürden überwinden, zum Beispiel vor Restaurants.  

Was gibt es zu beachten? 

Sind Sie Mieter, brauchen Sie für viele bauliche Maßnahmen die Zustimmung Ihres Vermieters. Bezahlen muss der Mieter den Umbau aber selbst. Klären Sie vorher auf jeden Fall ab, was im Fall eines Auszugs mit den Umbauten passiert. Das Ganze halten Sie am besten schriftlich fest. Als Eigentümer entscheiden Sie natürlich selbst über Ihre Immobilie. Bei einem Gemeinschaftseigentum muss dagegen die Eigentümergesellschaft zustimmen. Sind diese Rahmenbedingungen geklärt, kann das barrierefreie Wohnen ohne das Problem „Treppe“ beginnen!  


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