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Bremerhaven Plus / Ratgeber
Diabetisches Fußsyndrom und was Sie beachten sollten
Gut zu Fuß sein –

Diabetisches Fußsyndrom und was Sie beachten sollten

Wer Diabetes hat, kennt die vielfachen Aufforderungen von Ärzten, auf die Fußpflege zu achten. Denn Diabetiker haben eine hohe Anfälligkeit für Schädigungen der Füße. Deshalb ist es wichtig, täglich seine Füße unter die Lupe zu nehmen, sich um Hornhaut, Fußnägel, Schwielen und Hühneraugen zu kümmern. Auch sollten sich Diabetiker regelmäßig zu einem Podologen begeben. Erfahren Sie jetzt mehr.

Was genau macht ein Podologe?

Der Begriff Podologe kommt vom griechischen „podos“, das bedeutet „Fuß“. Der Podologe trägt überschüssige Hornhaut ab, entfernt Warzen, Hühneraugen oder führt Nagelbettbehandlungen durch. Auch kümmert er sich um das Diabetische Fußsyndrom, welches eine Gefahr insbesondere bei langjährigem nicht oder schlecht eingestelltem Diabetes darstellt.

Diabetisches Fußsyndrom und was Sie beachten sollten

DiabetischeS Fußsyndrom? – was ist das

Häufig sind Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen die Konsequenz, wenn Diabetes nicht rechtzeitig oder nicht richtig behandelt wird. Patienten merken dann oftmals gar nicht, dass sie Verletzungen an den Füßen haben. Denn häufig ist ihre Schmerzweiterleitung gestört. Mit einem geschwächten Immunsystem kann daraus schnell eine lebensbedrohliche Entzündung resultieren. Wird regelmäßig ein Podologe aufgesucht, können solche Beschwerden und schwere Konsequenzen wie Teil- oder Vollamputationen verhindert werden. 

Wie können Sie sich und Ihre Füße schützen?

  • Lassen Sie regelmäßig Ihren Hausarzt einen Blick auf Ihre Füße werfen.
  • Ein eigener täglicher Check-up der Füße ist wichtig: Gibt es Druckstellen, Hühneraugen, Schwielen, einen Nagelpilz oder Wunden? Dann ab zum Podologen!
  • Verwenden Sie einen Bimsstein zur Hornhautentfernung und gehen Sie dabei behutsam vor.
  • Nutzen Sie nur eine Nagelfeile, keine Schere und keinen Knipser, mit der die Nägel gerade und nicht rund gekürzt werden.
  • Strümpfe und Socken sollten Sie täglich wechseln.
  • Weisen Ihre Füße keine Verletzungen auf, nehmen Sie täglich für drei Minuten ein Fußbad mit circa 37 Grad warmem Wasser. Anschließend trocknen Sie Ihre Füße, auch zwischen den einzelnen Zehen, gründlich ab. 

Vorsorge ist das A und O

Auch wenn es schwerfällt, die Pflege Ihrer Füße ist Gold wert. Wer an Durchblutungsstörungen oder Nervenschädigungen leidet, ist besonders gefährdet in Bezug auf Teil- oder im schlimmsten Fall Vollamputationen. Der regelmäßige Besuch einer Podologiepraxis ist in jedem Fall geboten. Und: Die Pflege der Füße durch einen erfahrenen Podologen ist sehr wohltuend und entspannend.


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